Tauchen mit Mad Shark

Wracktauchen

U-Boot HMS “Stubborn”

Das 66 Meter lange U-Boot der S-Klasse lief am 11.November 1942 in England vom Stapel. Die HMS „Stubborn“ war seit ihrer Indienststellung in der Nordsee und im Baltischen Meer gegen die Deutschen U-Boote und Nachschubtransporte eingesetzt. Am 13. Februar 1944 sank die „Stubborn“ nach mehreren Wasserbombenangriffen vor Trondheim (Norwegen) auf eine Tiefe von über 160 Metern. Die konstruktionsbedingte Tauchtiefe betrug lediglich 90 Meter. Wie durch ein Wunder brachte sie ihre Crew wieder zurück an die Oberfläche. Mit klemmenden hinteren Tiefenrudern, fehlendem Ruderblatt und kaputten Ballastpumpen nahmen zwei Zerstörer die treibende „Stubborn“ nach 5 Tagen in Schlepp.

1945 lief das Schiff, mit dem Auftrag Alliierte Streitkräfte gegen Japan zu unterstützen, zum ersten Mal in Malta ein, um sich für ihren langen Weg in den fernen Osten zu versorgen. Nach weiteren Wasserbombenangriffen während ihres Einsatzes stellte sich heraus, daß die in Norwegen erlittene Beschädigung am Heck größer war, als ursprünglich angenommen, und die „Stubborn“ machte ihren Weg zurück nach Malta, wo sie dann endgültig außer Dienst gestellt und vor Qwara als Übungsziel für die Unterwasserortung versenkt wurde.

Aufgrund der Tauchtiefe ist dies ein sehr anspruchsvoller Tauchgang mit kurzen Grundzeiten und erforderlichen Dekostops beim Aufstieg. Der erfahrene Taucher erfreut sich allerdings an dem seltenen Anblick eines intakten U-Bootes.

Maximale Tauchtiefe 56 Meter, Tiefe Oberkante Turm 48 Meter

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